Narkolepsie
Gentest zum Nachweis der Narkolepsie beim Dobermann
Narkolepsie beim Dobermann - die Erkrankung
Narkolepsie ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch Tages-schläfrigkeit miteinem unwiderstehlichen Schlafdrang zu völlig falschen Zeiten auszeichnet. Das Tierleidet unter Schlafattacken, Kataplexie und Schlaf-lähmung, welche teilweise demREM-Schlaf ähnelt. Verursacht wird diese Erkrankung durch eine Mutation in dem Gen fürden Hypocretin (Orexin) Rezeptor 2.
Narkolepsie beim Dobermann - die Vererbung
Die Narkolepsie beim Dobermann wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, daß einHund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Esmüssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das kranke Gen tragen.
Träger, d.h. Tieremit nur einem betroffenen Gen, können zwar selbst nicht erkranken, geben aber dieErbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei derVerpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, daß die Nachkommen von der Erkrankungbetroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaartwerden.
Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne bei
Frau Dr. Petra Kühnlein oder Frau Dr. Ines Langbein-Detsch
LABOKLIN GmbH und Co.KG



